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Neu: Muskuloskelletales Zentrum

Neu: Muskuloskelletales Zentrum
Das Team des Muskuloskelettalen Zentrums rund um die Chefärzte Prof. Dr. David Pfander (1. Reihe, 3.v.r.) und Dr. Patrick A. Weidle (1. Reihe, 3.v.l.). FOTO: Krankenhaus Neuwerk
Niederrhein. Mit rund 4 400 stationären Patienten im Jahr ist das Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ seit Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Von Lutz Schütz

Als eine der größten Fachabteilungen am gesamten Niederrhein zur Behandlung von akuten und chronischen Leiden unterstreicht die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Interventionelle Schmerztherapie ihre spezialisierte Ausrichtung nun mit der Gründung des Muskuloskelettalen Zentrums Mönchengladbach.

Bereits in den frühen 80er-Jahren lag in der Abteilung für Unfallchirurgie ein besonderer Fokus in der chirurgischen Betreuung von Unfallverletzungen. Eine Vielzahl von nationalen und internationalen Spitzensportlern wurden im Krankenhaus Neuwerk behandelt und das Fußballteam der Borussia sportmedizinisch betreut.

Dem zunehmenden Trend der Spezialisierung folgend wurde 1990 die eigenständige Fachabteilung für Orthopädie gegründet. Nach einer Fusion der beiden Fachabteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde die Klinik 2012 durch die Sektion Wirbelsäulentherapie zur chirurgischen und schmerztherapeutischen Behandlung sämtlicher Wirbelsäulenleiden unter der Leitung von Dr. Patrick A. Weidle komplettiert. Mit Prof. Dr. David Pfander konnte im Jahr 2014 ein renommierter und qualifizierter Nachfolger für die Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulentherapie am Krankenhaus Neuwerk gewonnen werden.

Die so gewachsene Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und interventionelle Schmerztherapie hat nun ihre Kompetenzen im Muskuloskelatlalen Zentrum Mönchengladbach (MSZ MG) unter der gemeinschaftlichen chefärztlichen Leitung von Prof. Dr. David Pfander und Dr. Patrick A. Weidle gebündelt. In einem spezialisierten Viersäulenmodell arbeiten die verschiedenen Sektionen zielorientiert und eng verzahnt in einem großen interdisziplinären Team zusammen.

Mit diesem Ansatz werden die verschiedensten Erkrankungen des Bewegungsapparates aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln beurteilt, um so individuelle Therapiekonzepte für die einzelnen Patienten zu entwickeln.

Im Muskuloskelettalen Zentrum Mönchengladbach sind, neben vielen weiteren Berufsgruppen, allein 21 Fachärzte und sieben chirurgisch-technische Assistenten, um eine 24-Stunden-Versorgung auf hohem Niveau sicher zu stellen. Die ergänzende ärztliche Leitung der jeweiligen Sektion garantiert jederzeit eine hohe medizinische Expertise der Gesamtabteilung, in der neben Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie auch ein Facharzt für Neurochirurgie sowie ein Facharzt für Anästhesiologie und spezielle Schmerzmedizin den interdisziplinären Behandlungsansatz unterstreichen.

Weitere spezialisierte Fachgebiete innerhalb des Zentrums sind spezielle Unfallchirurgie, spezielle orthopädische Chirurgie, Rheumatologie, Handchirurgie und Physikalische Therapie. Aufgrund dieser umfassenden medizinischen Expertise bestehen allein sechs verschiedene Weiterbildungsermächtigungen für die Ärzte der Klinik. Die enge Zusammenarbeit mit dem physiotherapeutischen Gesundheits- und Bewegungszentrum savita und der angeschlossenen Rehabilitationseinrichtung „Niederrhein-Klinik“ in Korschenbroich – beide ebenfalls den St. Augustinus-Kliniken zugehörig – stellen abschließend eine fachliche und strukturelle „Rundumversorgung“ sicher.

Bei einem Aktionstag am Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr, stellen die Fachabteilungen des Muskuloskelettalen Zentrums ihre Schwerpunkte vor. In vier Patienten-Vorträgen und zwei Demonstrations-Operationen werden die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Unfallverletzungen vorgestellt. Eine Ausstellung im Foyer des Krankenhauses rundet das Veranstaltungsangebot ab.

(Report Anzeigenblatt)
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