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Viele kreative Entwürfe

Viele kreative Entwürfe
Die Siegerehrung für die Plakate fand im Schloss Neersen statt. FOTO: Stadt
Stadt Willich. „zu B R E I T macht klein“: Das Jugendamt hatte im Sommer alle weiterführenden Schulen mit dem Ziel angeschrieben, unter diesem Arbeitstitel zur Thematik Cannabiskonsum Plakate entwerfen zu lasssen. Von Kellys Grammatikou

Zur Erläuterung: „Breit“ ist man jugendumgangssprachlich, wenn man „was geraucht“ hat. Im Wettbewerb sollte eine Auseinandersetzung mit dem Thema Marihuana an sich und mit den Folgen eines übermäßigen Konsums oder gar einer Sucht angestoßen werden. 23 Schülerinnen und Schüler der Robert-Schuman-Europaschule teil – und jetzt stand die Siegerehrung im Schloss Neersen an: Beigeordnete Brigitte Schwerdtfeger bedankte sich bei allen Schülerinnen und Schülern für ihre Teilnahme und hob hervor, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema „sehr kreativ und künstlerisch bei allen eingereichten Plakaten umgesetzt“ worden sei: „Die Ergebnisse sprühen nur so von visueller Kraft und Wortwitz und machen deutlich, dass sich die Verfasser intensiv und kreativ mit dem Thema beschäftigt haben.“ Für die ersten drei Plätze gab es Geldpreise von 100 bis 300 Euro: Den dritten Platz belegten Lena Scholz (17 Jahre) und Jessica Vambersky (16 Jahre), den zweiten Nico Kowalewicz (16 Jahre), den ersten belegten Beatrice Gläntzer (17 Jahre) und Laura Engels (16 Jahre). Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen dank eines Kinogutscheins ebenfalls nicht leer aus. Mit allen Gewinnern freuten sich die Schulleiterin Ute Will-Nieding und Kunstlehrerin Pia Hüttenwirth, die im Rahmen des Kunstkurses der Stufe elf der Robert-Schuman-Europaschule das Thema aufgegriffen und begleitet hatte – und schließlich Thomas Gebel, im Jugendamt als Teamkoordinator für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zuständig. Der Experte weiß auch, wie es jetzt konkret weiter geht: „Alle Plakate werden in Form einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten in Willich gezeigt, und das Siegerplakat wird in größerer Stückzahl gedruckt und im Stadtgebiet an jugendrelevanten Orten platziert.“

(StadtSpiegel)