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Punktejagd in Schiefbahn

Punktejagd in Schiefbahn
Dirk Werner, Cerstin Pelz, Stephanie Pappenheim und Rainer Höppner hoffen dass bei der gemeinsamen Aktion von Förderverein und Werbergemeinschaft so viele Punkte gesammelt werden, dass damit eine Forscherbox angeschafft werden kann. FOTO: Schütz
Schiefbahn. Der Verein der Freunde und Förderer der Astrid-Lindgren-Schule und die Schiefbahner Werbegemeinschaft starten heute das Projekt „Gemeinsam für Schiefbahn“. Von Lutz Schütz

Dabei handelt es sich um eine Mischung aus einer Spenden- und einer Rabattkartenaktion. Die Idee dazu hatten Stephanie Pappenheim und Dirk Werner vom Förderverein, die eine vergleichbare Aktion bereits im Vorjahr mit dem Geschäft „Glückspilz“ durchgeführt haben.

Mit ihrer Idee, diese Aktion auf weitere Geschäfte auszudehnen, liefen sie beim Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Schiefbahn, Rainer Höppner, offene Türen ein. „Die Werbegemeinschaft strebt immer die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen an, zumal wenn es um eine gute Sache geht. Unsere Mitglieder waren sofort bereit, hier mitzuwirken.“

Konkret geht es darum, dass alle Schüler der Astrid-Lindgren-Schule ein Bonusheft der Schiefbahner Werbegemeinschaft erhalten, auf dessen Rückseite alle teilnehmenden Geschäfte aufgelistet sind. Mit diesem Bonusheft können sich die Kindern mit ihren Eltern auf Punktejagd bei den teilnehmenden Geschäften und Dienstleistern begeben. Bei jedem Einkauf bzw. bei jeder Dienstleistung im Wert von über zehn Euro gibt es abgestuft einen bis maximal fünf Bonuspunkte, die dann in das Heft eingeklebt werden können. Ist ein Heft voll, wird es an der Schule abgegeben und nimmt nach dem Abschluss der Aktion (31. März 2018) an einer Verlosung von Einkaufsgutscheinen für die Schiefbahner Geschäftswelt teil. Ziel der Aktion ist, so viele Bonuspunkte zu sammeln, dass eine große Forscherbox im Wert von 500 Euro für Sachexperimente im Unterricht angeschafft werden kann. Denn natürlich müssen die Händler ihrerseits für jeden Bonuspunkt, den sie abgeben, eine kleinen Obolus zahlen.

Bei dieser Aktion gibt es eigentlich nur Gewinner. Die Schule wird ihre Forscherbox aller Voraussicht nach bekommen, die Eltern tragen mit ihrem Einkauf zum Erhalt der Geschäfte vor Ort in Schiefbahn bei, die Geschäftsinhaber machen zusätzlichen Umsatz und die Kinder können sich auf spannenden Unterricht mit neuen Materialien freuen. Vor allem trägt die Spendenaktion aber auf charmante Weise zum sozialen Miteinander bei. „Ich bin begeistert von der Aktion und dem dazugehörigen Engagement“, sagt Schulleiterin Cerstin Pelz, die sieht, dass Schiefbahn immer mehr zusammenwächst.

„Gemeinsam für Schiefbahn“ lautet nicht umsonst der Slogan der Aktion. Eine funktionierende Geschäftswelt stellt nicht nur ein Stück Lebensqualität für Jung und Alt dar, sondern sie ermöglicht es den Händlern erst, Vereine, Initiativen oder Einrichtungen ideell und finanziell unterstützen zu können.

(StadtSpiegel)