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Lesestoff für 653 Willicher Schulkinder

Lesestoff für 653 Willicher Schulkinder
Auch coole Skaterkids lesen gerne. FOTO: Stiftung Lesen /Alexander Sell
Stadt Willich. Rund um den Welttag des Buches am 23. April feiern deutschlandweit Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte ein großes Lesefest. Zu diesem Anlass erscheint bereits seit 1997 jedes Jahr ein neues Buch aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“. Von Lutz Schütz

Im Stadtgebiet beteiligen sich 13 Schulen mit 29 Klassen an einer Buchgutscheinaktion anlässlich des Welttags des Buches. Rund 653 Schülerinnen und Schüler freuen sich über den von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit cbj Verlag, der Deutschen Post und Partnern herausgegebene Roman „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett. Der altersgerechte Lesestoff wird mittels Buchgutscheinen an Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klasse verteilt, die diese kostenlos in Büchereien und Bibliotheken abholen können.

Auch die Anrather Bücherecke, Jakob-Krebs-Straße 27, freut sich über den Besuch zahlreicher Schulklassen. Bundesweit kommen rund eine Million Kinder in den Genuss, das Buch zu erhalten.

Das diesjährige Welttagsbuch wird mit einer 32-seitigen Bildergeschichte angereichert. Dadurch erhalten erneut Integrations- und Willkommensklassen mit Flüchtlingskindern, Förderschulen und Kinder mit Lese- und Lernschwächen die Möglichkeit, an dem Angebot teilzunehmen. So sollen Lesefreude und Lesekompetenz gefördert werden.

Für die Deutsche Post ist die Unterstützung des Aktionstags nur ein Baustein des sozialen Engagements, dem sich das Unternehmen verschrieben hat. Bildungsförderung ist ein fester Bestandteil der Konzernphilosophie. Viele Post-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind bundesweit als Vorlesepaten in Kindergärten und Grundschulen unterwegs. Das Programm ’Post + Schule’ unterstützt Schüler aller Altersgruppen in ihrer Schreib-, Lese- und Medienkompetenz, außerdem fördert die Deutsche Post die Organisation ,Teach First’, die junge Akademiker an Schulen mit besonderem Bedarf entsendet.

Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Der Welttag des Buches wird heute in über 100 Ländern gefeiert, in Deutschland seit 1996. Von Anfang an haben die Stiftung Lesen und ihre Partner den Welttag des Buches maßgeblich mitgestaltet. So gibt es seit 1997 die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“.

(Report Anzeigenblatt)