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Jubiläum: „Gutes beginnt im Kleinen“

Anrath. Der gemeinnützige Anrather Verein „Gutes beginnt im Kleinen“ (GBIK) feiert am 1. September 5. Geburtstag und somit sein erstes kleines Jubiläum. Von Kellys Grammatikou

Für sein Jubiläumsjahr hat der Verein den GBIK-Förderpreis ausgelobt: Vereine und Organisatoren, aber auch Einzelpersonen, können sich mit ihren Projekten für eine Fördersumme von 555 Euro unter www.gbik.de bewerben. Weitere Kooperationen im Nachgang der Preisverleihung am 1. September auf dem Jubiläumssommerfest sind natürlich nicht ausgeschlossen, sondern ausdrücklich erwünscht.

Die Gründungsmitglieder können zusammen mit den circa 30 Förderern auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken: Bereits im Gründungsjahr konnten erste kleinere Projekte in Anrath realisiert werden.

In den weiteren Jahren konnte GBIK schnell, gezielt und unbürokratisch beispielsweise im Herbst 2015 vielen, schon bestehenden, regionalen Organisationen und Initiativen bei der Arbeit mit Asylbewerbern helfen. Das erste große (Bau-) Projekt konnte dann 2016 verwirklicht werden. Die Streetworkerin Marion Tank baute ein altes Stromhäuschen zu einer 1-Zimmer Wohnung für zeitweise wohnungslose Teenager und Jugendliche um. Für dieses Projekt übernahm GBIK einen signifikanten Teil der Finanzierung.

Weiterhin wurden Fahrten von Ferienfreizeiten übernommen, um so die Kosten für diese Angebote niedrig zu halten und auch Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme zu ermöglichen.

„Es gibt so viele engagierte Mitarbeiter in und um Anrath, die sich mit viel Herzblut sozial engagieren oder in den Bereichen der sozialen Arbeit tätig sind – hier gibt es viele tolle Ideen, die den Kindern und Jugendlichen direkt zu Gute kommen, allerdings lässt die finanzielle Unterstützung dieser Projekte meist, wenn überhaupt, nur das Nötigste zu. Hier freuen wir uns, wenn wir nach schneller aber detaillierter Prüfung diese Projekte, wenn immer möglich, mit Sachspenden zu unterstützen“, sagt Marco Wienen, Vorsitzender von GBIK.

Ein weiteres wichtiges Spendenziel des Vereins ist die Unterstützung der Hospiz-und Palliativbewegung. Mit dem ambulanten Palliativdienst in Viersen konnte hier eine gute Partnerschaft begonnen werden und zahlreiche Projekte bereits abgeschlossen werden. So konnte GBIK die Materialkosten für die Schulprojekte „Hospiz macht Schule“ und „Before I die…“ übernehmen. Am 9. November soll nun die erste Infoveranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Tod und Sterben – was man wissen sollte“ in der Josefshalle in Anrath stattfinden. Dabei werden unter anderem Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Organspende angesprochen.

(StadtSpiegel)