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Im Fall der Katastrophe

Im Fall der Katastrophe
Wollen im Katastrophenschutz enger zusammenarbeiten und durch gemeinsame Pläne Katastrophen verhindern: Der Viersener Landrat Dr. Andreas Coenen (rechts und der Vorsitzende der Sicherheitsregion Limburg Noord, Venlos Bürgermeister Antoin Scholten. FOTO: Kreis Viersen
Kreis Viersen. Katastrophen machen an Staatsgrenzen nicht halt. Deshalb wollen der Kreis Viersen und die niederländische Sicherheitsregion Limburg-Noord sich intensiver auf größere Katastrophen vorbereiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben Landrat Dr. Andreas Coenen und der Vorsitzende der Sicherheitsregion, Venlos Bürgermeister Antoin Scholten, jetzt im Viersener Kreishaus unterschrieben. Von der Redaktion

„Die intensivere Zusammenarbeit verbessert den Schutz der Bürgerinnen und Bürger und auch der Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze“, ist der Landrat sich sicher.

Die Kooperation geht über die bisherige praktische Zusammenarbeit im Feuerwehr- und Rettungsalltag hinaus. Venlos Bürgermeister Scholten hält sie für wegweisend: „Die Bedeutung liegt in der Vorbereitung: Welche Risiken erkennen wir gemeinsam? Was bedroht unsere Bürger diesseits und jenseits der Grenze?“ Konkret beinhaltet die Vereinbarung Punkte wie den Austausch von Daten über mögliche Gefahrenquellen, gemeinsame Einschätzungen über Risiken und gemeinsame grenzüberschreitende Katastrophenschutzpläne. Bei Bedarf sollen die Pläne in gemeinsamen Übungen getestet werden. Das alles soll die Sicherheit in der Grenzregion erheblich stärken.

Schon bisher haben der Kreis Viersen und die Rettungseinrichtungen in der Region Limburg bei Unfällen und größeren Feuerwehreinsätzen unkompliziert zusammengearbeitet. „Als gute Nachrn haben wir bei Bedarf immer gegenseitig Hilfe geleistet“, resümiert Scholten.

„Die alltägliche Gefahrenabwehr ist vor allem deshalb eingespielt, weil die Fachleute auf beiden Seiten der Grenze gut vernetzt sind“, weiß Coenen aus Erfahrung. „Persönliche Kontakte sorgen dafür, dass Feuerwehr und Katastrophenschutz schnell und koordiniert eingreifen. Im Blick ist dabei stets die schnelle Hilfe für Menschen in Notlagen.“

(Report Anzeigenblatt)