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Höppner hat letzte Chance genutzt

Höppner hat letzte Chance genutzt
Holten Christi Himmelfahrt die Flügel und den Rumpf des Vogels der Jungschützen von der Stange (von links): Felix Klefges, Lukas Höppner und Jörn Witzorky. FOTO: Friedhelm Reimann
Willich. Seit 2014 wird im ASV jährlich ein Schießwettbewerb für das Amt des Jungschützenkönigs durchgeführt. Ziel des Vereins ist es, die Jugend stärker in das Vereinsgeschehen einzubinden. Von Lutz Schütz

In diesem Jahr führt Lukas Höppner die ASV-Jungschützen an. Er holte am 10. Mai (Christi Himmelfahrt) überraschend schnell mit dem 275. Schuss den Vogel von der Stange. Lukas Höppner ist 25 Jahre alt und Jungschütze im ASV-Zug „Trödeljonges“. Er hatte sich gegen 30 Mitbewerber durchgesetzt. Höppner ist seit Jahren als Jungschütze im ASV aktiv und arbeitet als Angestellter im Bereich der Installation von elektronischen Preisschildern. Als 25-Jähriger nutzte er seine letzte Chance, König der Jungschützen zu werden.

Sein erster Minister ist Jörn Witzorky, der den rechten Flügel abschoss. Er war schon 2016 ASV-Jungschützenkönig. Zweiter Minister ist Felix Klefges. Er hatte den linken Flügel abgeschossen. Beide Minister kommen aus dem Jungschützenzug „Op Jück“.

Die rund 160 ASV-Jungschützen (alle im Alter von 16 bis 25 Jahren) werden von Jan Grootens geleitet. Der 24-jährige ist seit 2002 im ASV. Er hat angefangen als Zugführer bei den „Vogelträgern“ und ist mittlerweile Flötist beim „Tambour-Korps Germania Willich“. Seit Frühjahr 2017 ist er Vorsitzender der Jungschützen. Mit Stolz vermeldet er, dass in diesem Jahr zwei neue Jungschützenzüge („Egal wat kütt“ und „Stonn zusammen“) bei den Umzügen mitmarschieren werden. Ein Zeichen dafür, dass der ASV – im Gegensatz zu vielen Vereinen – keine Nachwuchsprobleme hat.

(StadtSpiegel)