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Der Hilfstransport rollt

Der Hilfstransport rollt
Mit Hilfe zahlreicher Spender konnten wieder Hilfsgüter nach Tansania gesendet werden.
Schiefbahn. Werkzeuge und Maschinen sind auf dem Weg aus Schiefbahn nach Tansania. Von Kellys Grammatikou

Der Spendenaufruf, den die Leprahilfe Anfang des Jahres gestartet hat, war erfolgreich! Am 18. Juli wurde in Schiefbahn ein 20 Fuß großer Seecontainer beladen und startete seine Reise nach Tansania. Willicher Bürger und Handwerksbetriebe hatten in den letzten Monaten große Schreinermaschinen, viele kleine Maschinen (Schleifmaschinen, Bohrmaschinen, Tischsägen) und Werkzeuge gespendet, die zukünftig für die Ausbildung im Dogo Dogo – Zentrum für Straßenkinder in Dar Es Salaam eingesetzt werden. Damit wird jungen Menschen vor Ort eine handwerkliche Ausbildung im Bereich Holz- oder Metallverarbeitung ermöglicht.

Für die großzügigen Spenden bedankt sich die Lepra

hilfe bei allen Unterstützern sehr herzlich! „Ein besonderer Dank gilt neben den Spendern auch den Organisatoren und Helfern der Verladung des Seecontainers“, fasst Josef Heyes, Vorsitzender der Leprahilfe, zusammen. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Schützenzugs „Sappeure“ der Sankt Sebastianus Bruderschaft 1449 Schiefbahn mit dem Zugführer Horst Meyer, den Firmen Oellers Maschinentransport, Meyer Logistik, dem Gabelstapler von Markus Faßbender und vor allem der perfekten Logistikplanung von Peter Kirchkamp konnten Maschinen, Werkzeuge, vier Pflegebetten für ein Krankenhaus sowie Decken und Kleidung auf die weite Reise geschickt werden. Am 25. August wird die Ladung voraussichtlich in Tansania eintreffen. Spenden zur Unterstützung der Transportkosten sind übrigens herzlich willkommen!

Seit rund 15 Jahren kümmert sich das Dogo Dogo – Zentrum für Straßenkinder in Dar Es Salaam, Tansania, um Jungen und Mädchen von der Straße und gibt ihnen ein Zuhause. Unter der Leitung des Spiritanerordens, der weltweit Menschen am Rand der Gesellschaft unterstützt, finden die Kinder dort Schutz, Liebe, Respekt sowie Schulbildung und Ausbildungsmöglichkeiten. 1350 Kindern konnte so bereits zu einer Lebensperspektive verholfen werden! Die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn unterstützt dieses Projekt gegen Kinderarmut, um der damit oft verbundenen Radikalisierung in Straßenbanden, Drogenhandel oder Terrorismus vorzubeugen.

(Report Anzeigenblatt)