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Darf‘s ein bisschen fair sein ?

Für alle Willicher Erzieher und Lehrer fand jetzt unter dem Motto „Darf‘s ein bisschen fair sein?“ eine Auftaktveranstaltung in Sachen „Fair Trade“ statt. Von Lutz Schütz

Stadt Willich (plu).

Im Herbst 2017 ist die Stadt Willich als „Fair-Trade Town“ zertifiziert worden – und mit ihr die Leonardo da Vinci Gesamtschule als „Fair-Trade-School“. Monika Wagner von der Eva Lorenz-Umweltstation agiert als Botschafterin für Kitas und Grundschulen, als Referentin war Gisela Welbers, Promotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit von der NEWI („Neusser 1Welt Initiative“) vor Ort. Rund 20 Teilnehmerinnen aus Kitas, Grundschulen und OGS informierten sich darüber, wie man das Thema kindgerecht in den Kita- oder Schulalltag integrieren kann.

In regem Austausch wurden die Grundzüge des fairen Handels (beispielsweise bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Kleinbauernfamilien durch feste Mindestpreise und Absatzgarantien, keine ausbeuterische Kinderarbeit) sowie praktische Beispiele aus Einrichtungen erläutert und besprochen. Eine Ausstellung „fairer“ Lebensmittel, die man in Willich vom Discounter bis zum Eine Welt Laden kaufen kann, sowie kleine Kostproben und Infomaterialien zum Mitnehmen rundeten die Veranstaltung ab. In der Pause wurde dann natürlich fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Und das frisch gebackene Bananenbrot scheint geschmeckt zu haben – es war rasch gegessen.

Zum Schluss verteilte Charly Hübner, „Fair Trade“-Ansprechpartner bei der Stadt Willich, noch an jede Einrichtung Fußbälle, die nicht von Kinderhand gefertigt und angemessen bezahlt wurden. Schließlich heißt es seit neuestem auch hier: „Willich kickt fair!“

(StadtSpiegel)