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Countdown für den Markt: noch 171 Tage bis zur Eröffnung Neue Bäume für das Wohlbefinden auf dem Willicher Markt

Countdown für den Markt: noch 171 Tage bis zur Eröffnung Neue Bäume für das Wohlbefinden auf dem Willicher Markt
Die Baumscheiben werden überpflastert. Darunter befindet sich ein Wurzelversorgungssystem aus mehreren Modulen. FOTO: Stadt Willich
Willich. Der neue Willicher Markt wird durch Baumpflanzungen räumlich gegliedert. Diese natürlichen Elemente steigern zudem die Attraktivität des Platzes und leisten damit einen wertvollen Beitrag für das Wohlbefinden. Von Lutz Schütz

Um in der Platzfläche Wirkung zu erzielen, aber auch den besonderen Anforderungen des Einzelhandels und der Außengastronomie gerecht zu werden, wurden verschiedene Baumarten ausgewählt. Der vorhandene Ahorn an der Kopfseite des Platzes wird um eine Zerr-Eiche (Quercus cerres) ergänzt, die ein sehr stadtklima-resistenter, mächtiger Baum mit kegelförmiger bis breitrundlicher Krone ist.

Die Baumreihe entlang der Häuserfronten Markt 1 bis 5, beziehungsweise die gegenüberliegende Baumgruppe aus drei Gehölzen, werden mit Säulen-Gleditschien (Gleditsia triacanthos), auch als Lederhülsenbaum bekannt, gestaltet: Sie sind nicht so ausladend im Wuchs und die Kronen sind kompakter und geschlossener.

Ein grünes Eingangstor auf den Marktplatz am Einmündungsbereich der Peterstraße werden zwei Gold-Robinien bilden: Dieser eher kleiner bis mittelgroßer Baum mit aufstrebenden Ästen und die Krone bleibt eher lang und schmal. Die Blätter sind sehr farbenprächtig: erst sommergrün, dann orangegelb und schließlich im Herbst goldgelb.

Einige Gehölze auf dem Markt werden durch eine atmosphärische Beleuchtung in Szene gesetzt. Sechs Bodenstrahler sorgen für einen Lichtwechsel zwischen weiß, rot, grün und blau.

Die Bäume werden bereits mit einem Kronenansatz von 2,20 Metern gepflanzt und in den Folgejahren regelmäßig aufgeastet, um die Markplatzfläche für Fußgänger und Veranstaltungen gut nutzbar zu machen.

Die Baumscheiben werden für eine saubere Gestaltung überpflastert. Darunter befindet sich zur Versorgung des Wurzelwerks ein System aus mehrere modularen Einheiten. Die Module bieten zusammen eine gerüstartige Struktur, die die Belastung durch Befahren und als Gehweg trägt. Die Struktur wird mit einem Substrat gefüllt, welches unverdichtet bleibt. Die Wurzeln haben damit in dem System viel Platz und finden alle notwendigen Bestandteile wie hohes Porenvolumen, Sauerstoff, Wasser und Nährstoffe, um sich gut zu entwickeln.

Nächste Woche gibt es Infos zum Sitzmobiliar.

(StadtSpiegel)