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Besuch bei der Feuerwehr

Besuch bei der Feuerwehr
Mitglieder der Fraktion „Für Willich“ haben die Freiwillige Feuerwehr in Anrath besucht. FOTO: Privat
Stadt Willich. Die Fraktionsmitglieder Theresa Stoll, Detlef Nicola und Martin Dorgarthen der Fraktion FÜR WILLICH haben jüngst die Wache der Freiwilligen Feuerwehr in Anrath besucht. Von Kellys Grammatikou

öschzugführer Robert Delvos informierte zusammen mit Michael Knauf die Fraktionsmitglieder über die Bedeutung und Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in Willich. So sind zurzeit insgesamt 57 Einsatzkräfte in Anrath aktiv (52 Anrather und fünf aus benachbarten Stadtteilen). Erfreulich ist auch die Tatsache, dass in den letzten beiden Jahren ungefähr 20 Prozent (18–19) neue aktive Mitglieder gewonnen werden konnten. Das ist das stärkste Wachstum bei freiwilligen Wehren im Kreis Viersen und sogar im Bereich des Regierungsbezirks Düsseldorf!

Mit besonderem Interesse nahmen die Politiker zur Kenntnis, dass bei der Installation einer hauptamtlichen Feuerwehr circa 40 Stellen im mittleren und gehobenen Dienst geschaffen (und bezahlt) werden müssten. Für die Stadt Willich würde dies eine Mehrbelastung des städtischen Haushaltes in Höhe von circa 2,2 Millionen Euro jährlich bedeuten! Weitgehend unbekannt dürfte auch sein, dass selbst bei der Einrichtung einer hauptamtlichen Feuerwehr die freiwillige Feuerwehr keineswegs wegfallen würde.

Die beiden Feuerwehrmänner stellten den Ratsmitgliedern die neue Wache in Anrath im Detail vor. Mit den gut investierten 2,35 Millionen Euro Herstellungskosten wurde ein Standort mit modernster Kommunikation und Alamierungstechnik geschaffen.

Auch die Bedeutung und Notwendigkeit der benachbarten Rettungswache wurde von Robert Delvos eindringlich hervorgehoben. Gerade die zurzeit im Kreis angedachte Schließung dieses vor allem für die Anrather, Neersener und Clörather Bürger so lebensnotwendigen Standortes stößt auch bei der Freiwilligen Feuerwehr auf absolutes Unverständnis!

Abschließend ging Delvos auch auf die momentan nicht befriedigende Parkplatzsituation an der Schottelstraße ein. Die Parkplätze können nicht für die Anwohner frei gehalten werden, da im Alarmfall schnellstens ausreichend Parkraum für die Einsatzkräfte zur Verfügung stehen muss.

Da die Wache auch ein beliebter Treffpunkt für die Aktiven und Angehörigen der Wehrleute ist (schließlich verbringen die Aktiven nicht gerade wenig von ihrer Freizeit hier, um im Notfall Leben der Willicher Bürgerinnen und Bürger zu retten), wurde der Antrag auf zusätzliche Förderung der Löschzüge in Willich, initiiert von Theresa Stoll, von Delvos und Knauf ausgesprochen begrüßt.

Bevor der Fraktionsvorsitzende Detlef Nicola sich für das hervorragende Gespräch und die vermittelte Information bedankte, war dem Löschzugführer der Hinweis besonders wichtig, dass die Freiwillige Feuerwehr kein Verein ist, sondern eine Institution, die Leben rettet und den Willicher Bürgerinnen und Bür

gern in Notfällen an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr beisteht!

(Report Anzeigenblatt)